› Zum Kaiserstuhl › Presse › "Slow Food" 


Home
Lothar Koch
Speisekarte
Weinkarte
Events
Zimmer
Presse
"aktuell"
"Slow Food"
Anreise
Kontakt


 
Druckversion


Pressestimmen: "Slow Food"




Gesegnete Gegend - das wärmste Klima, guter Wein und kulinarisch verwöhnt. Am Kaiserstuhl kann man zwar auch - wie überall - schlecht essen. Aber wer's tut, hat sich nicht umgesehen. Bei meinem letzten Streifzug bin ich Gasthaus zum Kaiserstuhl gelandet. Der Koch dort heißt nicht nur tatsächlich so, sondern er kann es außerdem sündhaft gut!

 

 

Es ist ein Paradebeispiel für etwas, was wir im Norden der Republik oft ohne Erfolg suchen - im Südwesten Deutschlands finden wir es zumindest häufiger - Gasthäuser jenseits des Schicks und der Preise trendiger Sterne-Restaurants mit regional betonter und guter Küche. Das "Gasthaus zum Kaiserstuhl" in Niederrotweil am Kaiserstuhl.

 

In dieser alten Gaststätte' kocht Lothar Koch und ein Geheimtip ist er, zumindest in der Region, schon lange nicht mehr. Wie denn auch. Wer jemals bei ihm eingekehrt ist sorgt in der Regel in der Zeit darauf dafür, daß er für den nächsten Besuch auf jeden Fall seinen Platz in der kleinen Gaststube reservieren muss. Die Mundpropaganda und auch die Veröffentlichungen über die Küche des Herrn Koch sorgen schon dafür, daß der Gastraum nicht leer bleibt.

 

Für spontane Besuche jedenfalls lohnt es sich kaum nach Niederrotweil zu fahren. Lieber rufen Sie vorher an. Lothar und Walburga Koch, die das Gasthaus betreiben, hegen und pflegen einen großen und verzaubernden Kräuter- und Blumengarten den der Gast allabendlich auf seinem Teller finden kann. "Komm wir gehen heute Abend wieder Blumen essen" motivierte mich meine Freundin - und musste nicht lange bitten.

 

Die Speisenkarte im „Gasthaus zum Kaiserstuhl” ist klein, wird zumeist wöchentlich akualisiert und hält sich streng an die saisonalen Möglichkeiten und die Produkte, die Lothar Koch in der Region kaufen kann. Spargel gab es so lange nicht, bis ein ihm bekannter Hof, zwei Kilometer entfernt vom Gasthaus,ihn anbieten konnte. Die Qualität der dünnen Stangen hat das Abwarten jedenfalls gelohnt.

 

Kräuter und Pflanzen die die Kochs nicht im Garten haben werden auch schon mal gesucht. Nach einer erfolgreichen Suche durften wir uns zwei Tage lang an wunderbarer Waldmeister-Bowle freuen - ein hervorragender Aperitiv. Danach ging dann zur Sache. Einer aromatischen Bärlauchcremesuppe folgte ein begnadeter Spargelsalat. Knackig, frisch und so duftig wie er bunt war vor lauter leckerer Blüten, die sich auf dem Teller tummelten.

 

Verfolgt wurden diese Geschmackseinheizer von einem unerhört zarten Kalbsbries (oder wahlweise Geislebraten mit Bärlauchkruste). Das Ende bildete eine Birnenparfait mit Schuß (Birne selbstgebrannt). Das *wir nicht noch mehr Desserts bestellten lag allein daran, daß nichts mehr reinpasste.

 

Zu allem Überfluss erfreut einem das Gasthaus auch noch mit einer nicht allzu großen, dafür sehr gut ausgesuchten Weinkarte. Natürlich alles Weine aus der Region. Von Salwey, Huber, Johner ist die Wein-High-Society ebenso vertreten wie die ordentlichen bis sehr guten Weine des Winzervereins Oberrotweil, dessen Keller sozusagen fast um die Ecke liegt.

 

Andrea Arcais

 






  www.ZumKaiserstuhl.de

  powered by © dr. christoph hofmaier internet publishing